Hochzeitsfotografin Essen

Hochzeit in der Event Zeche in Essen

Nach einer fantastischen standesamtlichen Trauung am Vortag in Gelsenkirchen, folgte nun die Kür – die freie Trauung in der Eventzeche Essen im großen Kreis von Freunden und Familie. Auch an meinem zweiten Tag in Folge hatte sich mein Herzschlag noch nicht ganz an die Doppelrolle als Cousine und Hochzeitsfotografin gewöhnt.Und mein Herz hüpfte noch aufgeregt im Doppeltakt. Doch heute hatte ich zum ersten mal einen „Assistenten“ dabei. Nachdem ich vor gut einem Jahrzehnt meinem Mann während unserer Weltreise seine Kamera geklaut hatte, war ich heute zu mindest temporär so lieb und lieh ihm eine von mir. Zusammen mit meinem 12 kg Rucksack, meinen Stativen und meiner Blitztasche:). War das mal ein erleichterndes Gefühl und ich habe keine Ahnung, ob ich jemals wieder selber mein Zeug schleppen möchte 🙂 🙂 :).

Getting Ready

Schon sehr gelockt öffnete die süße Braut die Tür. Und spätestens als sich der Bräutigam zu seinem „Getting Ready“-Ort verabschiedet hatte, wurde klar, dass das Nervositätslevel bei allen noch einmal etwas zugelegt hatte. Es wurde gesteckt, gesprüht, gezupft, gemalt, geklebt und gepudert. Zwischenzeitlich machten „mein Assistent“ und ich uns auf zum Bräutigam, dem fast noch mehr die Flatter ging. Das Daniel mit den Knöpfen die richtigen Hemdlöcher getroffen hatte, ist rückblickend reine Glücksache gewesen. Bei den Manschettenknöpfen war dann auch Schluss mit der Eigenleistung:).

Bei der Braut füllte sich zunehmend die Wohnung. Und während Mandy mit fortschreitendem Getting Ready immer ruhiger wurde, zitterten meinem Onkel auch ordentlich die Hände, als er seiner Tochter das traumhaft schöne Brautkleid zuknüpfte. Ich siffte zum ersten, aber nicht zum letzten Mal an diesem Tage, meine Kamera mit Tränen ein, als ich den ersten Blick auf meine hübsche Cousine in ihrem Kleid warf.

 

Die freie Trauung

Die Eventzeche in Essen hat den typisch „ruhrpöttischen“ Industrialstyle. Als wir ankamen war die Location schon gut gefüllt mit Gästen und natürlich dem sehr aufgeregtem Bräutigam. Als Traurednerin hatten die beiden sich zu meiner Freude für die wunderbare Elena von Traufräulein aus meiner Heimatstadt Remscheid entschieden. Auch für die zwei hatte sie wieder eine sehr persönliche, emotional und trotzdem amüsante Traurede geschrieben – und ich ertrank meine Kamera wieder in Tränen. Mandy und Daniel schwankten ebenfalls immer zwischen Augen wischen und Lachen. Und Henry aka „der zweite kleine Bräutigam“ saß so stolz in der ersten Reihe und nahm alle seine Aufgaben sehr ernst:)

Party!!!

Bei den anschließenden Gratulationen auf der Terrasse wurde durch den Sturm fast einmal der Pavillon mitgenommen. Die Crew der Eventzeche Essen hatte für die Gäste superschnell die Traulocation zur Abendlocation umgebaut. Und nachdem mit dem Essen auch die Schnäpse freigegeben wurden, konnte sich im Anschluss an den Eröffnungstanz niemand über eine mangelhafte Stimmung auf der Tanzfläche beschweren. Und nach ein paar Partyshots wanderten die Kameras in die Tasche und ich konnte mit meiner alten und neuen Familie anstoßen. „Mein Assistent“ und ich tanzten bis nach Mitternacht.

Vielen lieben Dank an euch drei Süßen und natürlich auch an alle drumherum. (Besonders noch an eure beiden Trauzeuginnen, die bei Emotionen und Party an vorderster Front dabei waren 🙂 ). Es war ein superschöner Tag, den ich als Fotografin, aber natürlich noch weniger als Cousine je vergessen werde. 

Und Special Thanks an Marc – der geborene „Grit-Master“ und beste Tanzpartner, den man sich wünschen kann <3 .

Hier geht es zu einem anderen Shooting mit Traufräulein.

Ein Gedanke zu „Hochzeitsfotografin Essen

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